Donnerstag, April 27, 2017

die Overlock Bernina L460 - oder meine Maschinenparkerweiterung [Werbung]

Als ich im Januar zum Bloggerevent in die Nähwelt Flach* gefahren bin, hatte ich schon im Hinterkopf, mich nach einer neuen Overlock umzusehen bzw. mich zumindest ein bisschen beraten zu lassen. Bisher hatte ich eine Singer Coverlock, die ich mir in meinen Nähanfängen 2009 mal online bestellt hatte, da ich dachte, zum Kleidung nähen braucht man sowas. Und dann habe ich ein paar Jahre erst mal hauptsächlich Taschen und Accessoires genäht *lach*.

Hier und da habe ich zwar auch mal ein Kleidungsstück für mich genäht und war dann heilfroh, die Overlock zu haben, aber ich hatte schon länger das Gefühl, dass ich eine bessere Maschine haben mag, um auch wieder mehr Kleidung für mich zu nähen.... das war in letzter Zeit nämlich wirklich selten und ich hatte meist einfach keine Lust, mich an die Singer zu setzen.

In den Pausen der Workshops beim Bloggerevent hatte ich mich schon mit Nora über ihre neue Elna und mit Catharina über ihre Bernina unterhalten, auch wenn ich ja eigentlich in Richtung Babylock tendiert hatte ;). Nach den Workshops hatten wir dann Zeit zum Stöbern im Laden und ich habe die Chance genutzt und mich von Herrn Flach in Punkto Overlock beraten lassen.

Mit dem Hintergrund, dass ich mich von meiner Singer verbessern wollte, waren wir sehr schnell bei den Bernina und Babylock Maschinen. Jeweils zwei Maschinen - ein etwas niedriger ausgestattetes und ein entsprechend höher ausgestattetes Modell - haben wir uns angeschaut und ich bin ja schon recht einfach mit solchen Gimmicks wie dem Jet Air System von Babylock rumzukriegen.... aber was soll ich sagen: beim Probenähen an den Maschinen hat mich einfach vom Nähgefühl also vor allem in Sachen Lautstärke und Laufruhe die Bernina mehr als überzeugt.

Also war dann zu meiner eigenen Überraschung klar, es soll die Bernina L460* werden. Ein kurzer Schockmoment kam dann auf, als mir Herr Flach mitteilte, dass die Bernina Modelle allerdings momentan nicht da sind, die L460 aber Mitte Januar wieder reinkommen soll. Wer mich kennt, weiß dass ich das gute Stück viel lieber gleich mitgenommen hätte - und ich hatte auch einen kurzen Moment überlegt, vielleicht doch auf die Babylock umzusatteln *lach* - aber nein, ich blieb bei meiner Entscheidung und die zwei Wochen würden schon rumgehen...

....tja leider waren die Bernina Overlock Maschinen sehr gefragt und die Auslieferungen von Bernina an die Händler, die schon keine mehr hatten, verzögerten sich. Zwischenzeitlich von der Nähwelt Flach* auf dem Laufenden gehalten, wartete ich also geduldig - ok ok, eher ganz ungeduldig *kicher* - auf die neue Maschine. Vor 4 Wochen kam sie an - ausgerechnet an einem Mittwoch, an dem ich eigentlich gar keine Zeit habe - war ja klar ;). Ich habe die Maschine aber immerhin ausgepackt und mir die Anleitung angeschaut.... das erste Testen musste noch einen Tag warten. Aber ich stell Euch die Maschine nun erst einmal etwas genauer vor.



Die Maschine und ihr Zubehör

Schon das Auspacken der L460 macht viel Spaß, da verhältnismäßig viel Zubehör dabei ist. Neben der Maschine selbst, dem Stromkabel, dem Anlasser, dem Auffangbehälter und einer Abdeckhaube, gibt es auch noch - für Overlockmaschinen eher unüblich - einen Anschiebetisch und einen Kniehebel.

Für meine Wartezeit hat mir die Nähwelt Flach* sogar noch 4 Konen Trojalock Garn und 3 Ausgaben der Bernina Inspiration beigelegt. Vielen Dank dafür, auch für das Schlüsselband!



Wer nun das eher kleinteiligere Zubehör vermisst, keine Sorge: dies ist natürlich auch dabei, ist aber Bestens in der vorderen Klappe (im Greiferdeckel) verstaut und dort haben ein Päckchen Nadeln, ein Sechskant Schraubenzieher, ein kleiner Pinsel, eine gebogene Pinzette, der Obergreiferumwandler und der Nadelhalter/Nadeleinfädler alle ihren festen Platz. Finde ich echt super gelöst.




Ach so und einen Zubehörkasten, in dem sich Öl, ein Ersatzmesser, ein Schraubenschlüssel, Garnnetze, Konenscheiben und ein Abstandshalter befinden, gibt es natürlich auch noch.




Aufbau und Einfädeln

Beim Aufbau muss nicht wirklich etwas besonderes beachtet werden. Klar, der Kniehebel muss zur Seite genug Spiel haben und die Maschine darf nicht zu weit auf dem Tisch stehen, damit man diesen überhaupt erst anbringen kann. Zur linken Seite braucht es ausreichend Platz, gerade wenn man den Anschiebetisch nutzen möchte.
Beim Einstecken von Stromkabel und Anlasser fällt erfahrenen Overlockbesitzern eventuell noch auf, dass es tatsächlich zwei Anschlüsse sind und nicht Beides in einem Stecker mit der Maschine verbunden wird. Dies hängt damit zusammen, dass ein Gleichstrom Motor in den neuen Bernina Overlocks eingebaut ist, der z.B. sehr langsames Nähen (sogar in in Halbschritten) ermöglicht.... eben wie bei einer Nähmaschine. Ich sag später aber noch etwas dazu.





Das Einfädeln ist auch kein Problem, gerade wenn man vorher schon eine Overlockmaschine hatte. Für Neulinge wird in der Bedienungsanleitung aber auch alles gut beschrieben und übersichtlich dargestellt! Für das Einfädeln des Untergreifers gibt es einen kleinen Hebel, um den sonst nicht (gut) zu erreichenden Teil nach vorne in den Greiferraum zu bringen und dann lässt sich auch dieser super einfach einfädeln.




Beim Einfädeln der Nadeln muss man nur an der einen Kante ein bisschen aufpassen, hier hakt sich das Garn leicht unter, wenn man nicht aufpasst.... also zumindest ist mir das jetzt schon mehrfach passiert und dann stimmt die Fadenspannung einfach nicht mehr. Aber wenn ich es beachte, gibt es auch hier keine Probleme und es gäbe sogar einen Nadeleinfädler beim Zubehör (den ich ehrlich gesagt noch gar nicht getestet habe).




die ersten Tests

Ganz zu Beginn habe ich erst einmal ein paar der 16 Stiche auf Nesselstoff getestet. Ich habe 4 verschiedenen Farben eingefädelt und den 4-Faden Overlockstich, die 3-Faden Super Stretchnaht, die 3-Faden Rollnaht, den 3-Faden Rollsaum und den 3-Faden Pikotstich getestet. Alles soweit total ok und sauber genäht, nur bei der Super Stretchnaht musste ich die Fadenspannung vom Untergreifer ein bisschen anpassen. Für alle Stiche gibt es übrigens noch eine Übersicht, die man neben der Maschine parat haben sollte. Hier sind die Grundeinstellungen aufgelistet und gerade beim Wechsel des Stichs ist es sehr praktisch, schnell nachschauen zu können.






Bevor ich das erste Projekt aus Jersey gestartet habe, hatte ich noch den 3-Faden Flatlock Stich auf Jersey ausprobiert. Und ich bin tatsächlich sehr begeistert und werde diesen sicher demnächst mal für ein Shirt testen - eine super Alternative zu Zier-Covernähten. Bisher hatte ich mich nie an die Flatlock rangetraut, aber das funktioniert mit der L460 einwandfrei.



Besonderheiten

Was ist denn nun alles anders als bei meiner vorherigen Overlock?


  • Durch den Gleichstrom Motor ist ein viel präziseres Nähen möglich. Man kann wie bei der normalen Nähmaschine ganz langsam nähen, aber bei bis zu 1500 Stichen die Minute auch rasend schnell. Dabei hat die L460 einen Nadelstopp, der dafür sorgt, dass die Nadel immer in der oberen Position ist, wenn man vom Pedal geht. Dies ist sogar im Greiferraum (also bei geöffnetem Greiferdeckel) an einer Anzeige zu erkennen, da dies ja zum Beispiel auch für das Einfädeln wichtig ist!
     

  • Allerdings kann man während eines Nähprojektes auch ganz einfach durch Druck mit der Ferse die Nadel in die untere Position bringen und könnte so zum einen in Halbschritten nähen, bzw ist es auch praktisch, die Nadel im Stoff zu versenken, damit dort nichts verrutschen kann.
     

  • Durch den Kniehebel kann man zusätzlich ganz einfach den Nähfuss anheben ohne die Hände vom Nähgut zu nehmen. Finde ich super nützlich wenn man ein Bündchen oder Gummi gedehnt annähen möchte. Am Anfang wenn man das Nähgut unter den Nähfuss bringen muss, kann man so per Kniehebel und Fersendruck den Nähfuss und die Nadelposition steuern und trotzdem mit beiden Händen das gedehnte Stoffsandwich festhalten. Man hat so gefühlt eine dritte Hand, die mir vorher schon das ein oder andere mal gefehlt hat :).
     
  • Der Anschiebetisch bietet eine größere Arbeitsfläche und das Nähgut zieht dadurch nicht so sehr "nach unten" bzw. von der Nadel weg. Allerdings ist der Tisch auch nicht der aller stabilste und man sollte sich vor allem nicht mit dem Arm auflehnen. Dann kann es nämlich schon mal passieren, dass die linke Seite aufklappt. Auch das kannte ich so noch nicht. Mal davon abgesehen, dass sich hier das Rädchen zum Wegklappen des Messers befindet, ist es super praktisch, dass man so fast an den kompletten Innenraum kommt. Das Saubermachen wird dadurch erheblich vereinfacht!
     


  • Sehr positiv erwähnenswert ist allerdings, wenn es dann doch mal passiert, dass man die linke Klappe aus Versehen öffnet, Weiternähen ist dann nicht - beim Druck auf das Pedal tut sich einfach nichts mehr! Hier gibt es eine Sicherheitseinrichtung, die zusätzlich durch ein rotes Licht vorne an der Maschine angezeigt wird. Diese wird auch durch das Öffnen des Grieferdeckels aktiviert und noch viel besser auch wenn der Nähfuss noch angehoben ist! So kann es nicht mehr passieren, dass man quasi ohne Fadenspannung losnäht, was mir *hust* in der Vergangenheit tatsächlich schon mehrfach passiert ist. Gerade wenn ich mit meinen zwei Händen und gedehntem Bündchen alles unter die Maschine geschafft hatte, wie ich es haben wollte, wurde schon mal fleissig darauf losgenäht, um sich dann hinterher zu wundern, dass die Naht echt mies aussieht.... allerdings auch kein Wunder wenn die Spannungsscheiben mit gehobenen Nähfuss nun mal offen sind. Diese Zeiten sind aber jetzt vorbei, die Neue näht dann erst gar nicht los und mit einer Kniebewegung nach rechts und zurück nach links, ist der Nähfuss gesenkt und es kann losgehen! Genial :D.
     
  • Das nächste Extra hatte ich zwar auch schon vorher, aber nicht alle Hersteller liefern einen Auffangbehälter für die abgeschnittenen Stoffstreifen mit. Bei Bernina gibt es ihn und wenn man die Maschine mal mit zu einem Nähtreff nehmen möchte oder in die Wartung bringt, lassen sich Anlasser und  perfekt darin verstauen - sehr durchdacht. Nicht ganz so durchdacht ist meiner Meinung nach die Anbringung des Behälters an der Maschine. Zu Beginn geht das zumindest echt nicht einfach und ab ist noch viel schlimmer. Da sind die Teil, an denen er befestigt ist auch einfach selbst zu beweglich und geschmeidig anbringen und abziehen ist einfach nicht drin. Allerdings merke ich nach 4 Wochen nun doch schon eine Besserung und hoffe, dass es auch weiterhin besser wird. Denn die sehr praktisch verstauten Zubehörteile, wie Pinzette, Schraubenzieher zum Nadelwechseln oder auch der Obergreiferumwandler befinden sich ja innen am Greiferdeckel und dort kommt man nur ran, wenn man den Auffangbehälter vorher abzieht. Und Nähen ohne den Behälter empfinde ich auch nicht als gute Alternative - vor allem nicht, wenn man ja eigentlich einen passenden hat - aber das ist auch nur ein sehr kleines Manko ;).
     
  • Worüber ich mich sehr gefreut habe, ist ein kleines metallenes Zubehörteil, das man oben vor dem Messer an der Maschine anbringen kann. Es ist ein Abstandshalter, der sowohl cm als auch inch Einteilungen hat. Da ich meistens mit 1cm Nahtzugabe nähe, muss ich ja auch die Stoffkanten in 1cm Entfernung der linken Nadel führen und das finde ich bei der Overlock nicht immer so einfach. Aber hey, die Neue hat nun diese Führungsschiene, die ich sofort installiert habe. Allerdings ist mir nach den ersten Probenähten aufgefallen, dass sich diese Schiene leider auch sehr leicht verstellen lässt und so der Abstand ziemlich schnell gar nicht mehr stimmt. Schlecht für Kleidungsstücke, die hinterher auch passen sollen *lach*. Ich muss hier allerdings nochmal schauen, ob sich das Lineal nicht durch einen Streifen Washi Tape in Position halten lässt. Da sich das Abstandslineal nämlich schnell an- und abbauen lässt, wäre es schon ein sehr nützliches Teil, worüber ich mich sehr freuen würde.
     

  • Auch so ein kleines und eher verstecktes nützliches Teil, ist das Nadelkissen, das sich hinter dem Grieferdeckel unter der Handradpositionsanzeige (was ein Wort *lach*) befindet (siehe Bild oben). Hier kann man die Nadel/n, die man gerade nicht braucht sicher verwahren. Auch das zeigt, dass alles gut durchdacht ist.
     
  • Zu guter Letzt gibt es noch zwei Einstellungsmöglichkeiten, die ich nicht verschweigen möchte. Zum einen kann man die Schnittbreite verstellen und so an den entsprechenden Stich anpassen. Die Schnittbreite ist so zwischen 3mm (von der rechten Nadel) und 9mm (von der linken Nadel).
     


  • Zum zweiten gibt es eine Fadenkontrolle - mtc (micro thread control), die die Fadenmenge der Greiferfäden einstellt. Wenn also die Verschlingung von Ober- und Untergreiferfaden zu weit über die Stoffkante ragt (die Spannungen aber alle korrekt sind), kann man mit Hilfe des mtc die Verschlingung anpassen und so exakt an den Stoffrand bringen, bzw. zu feste Verschlingung etwas weiter machen, so dass alles perfekt passt. Man hat also eine zusätzliche Möglichkeit zur Feinjustierung.
     


mein Fazit

Bisher habe ich ausser den anfänglichen Tests mit den unterschiedlichsten Stichen auf unterschiedlichen Materialien, verschiedene Jerseys zu Oberteilen und stretchiges Kunstwildleder zu einer Leggings vernäht. Letzteres hat mich anfangs etwas frustriert, da ich doch immer wieder Fehlstiche hatte. Allerdings war alles super, sobald ich auf Webware gewechselt habe. So kam ich dann - und es hat auch gar nicht so lange gedauert - darauf, dass die Universalnadel wahrscheinlich nicht die richtige Nadel ist ;). Nach Wechsel auf Microtex und Top-Stitch Nadel wurde das Stichbild zwar etwas besser, aber ich hatte immer noch Fehlstiche. Die Super Stretch Nadel war des Rätsels Lösung und das Nahtbild war super sauber und genauso wie ich es haben wollte.

stretchiges Wildlederimitat mit Universalnadel 
stretchiges Wildlederimitat mit Super Stretch Nadel

Die Nähte sind einfach super und viel exakter als ich es bisher gewohnt war. Außerdem macht das Nähen einfach mehr Spaß. Und dafür sind neben der Lautstärke und der Laufruhe der Kniehebel, der Nadelstopp oben, der Fersendruck und der Anschiebetisch verantwortlich.

Verlinkt bei greenfietsens "Unsere Schätzchen"


*Werbung (Ich habe auf die Maschine einen Rabatt bekommen. Der post spiegelt dabei nur meine eigenen Erfahrungen wider)




Dienstag, März 28, 2017

mein Webbandhotel mit ganz ungewöhnlichen Gästen

Wie bewahrt ihr denn Eure Webbänder auf? Alle durcheinander in einer Schublade, wild aufgewickelt auf den unterschiedlichsten Pappkartons und/oder Garnrollen oder eingepfercht in große  Tic Tac Dosen *lach*? Wenn ihr mindestens einmal ja sagen konnten, dann habe ich was für Euch. Also Stopp, vielmehr hat dann Katharina von greenfietsen genau das richtige für Euch! :). Und pssst, für alle anderen könnte sich das Weiterlesen auch lohnen ;).


Ganz frisch bei Katharina in den shop gezogen ist das Ebook "Webbandhotel", das ich für sie probennähen durfte. Es ist eine tolle, stabile Mappe, in der (mind.) 32 Webbänder Platz finden und in der die Bänder nicht nur gut aufgehoben sind, sondern darin auch noch richtig gut aussehen. Und man hat sofort den Überblick über alle Hotelgäste.



Das Webbandhotel eignet sich übrigens auch prima für Anfänger, da alles detailliert beschrieben ist und auch viele Tipps zur Verarbeitung enthält. Für mich war zumindest ein Schritt besonders knifflig.... habe ich mich doch vorher schon dazu bekannt, mit Schrägband annähen etwas auf Kriegsfuss zu stehen. Ein bisschen Gezuppel hier und ein bisschen mehr Ziehen da hat aber geholfen und auch ich habe das Einfassband an mein Hotel genäht bekommen ;). *hust*


So und wer sich nun etwas wundert und sich tatsächlich erinnern kann, dass ich meine Webbänder doch eigentlich ganz anders aufbewahre, dem kann ich sagen: stimmt! *lach* Aaaaaaber soll ich Euch was verraten? Im Webbandhotel sind auch Zackenlitze, Gummilitze, Falzgummi, Kordel, Bommelborte und Paspelband willkommene Gäste. Und da ich davon noch einige mehr habe, muss auch noch (mindestens) ein zweites Hotel her.



Und da es sich auch prima mitnehmen lässt, schicke ich mein Webbandhotel, das übrigens super zu meinem Nadelbuch passt, zu HoT, den dienstagsdingen und TT - Taschen und Täschchen und bin gespannt, wofür ihr unbedingt ein Webbandhotel braucht.



Dienstag, März 21, 2017

Elly - ein Etui aus Filz und Releda

Joanna von Seele & Faden ist im aktuellen Snaply Magazin mit einer Anleitung vertreten, die mich ziemlich sofort zum kaufen animiert hat *lach*. Bisher hatte mich releda nicht so sehr gereizt und obwohl sich das Etui von Joanna auch aus Filz und Snappap, Kork oder auch Kunstleder nähen lässt, wollte ich auf einmal das Ganze lieber auch mit releda nähen. Und die Verschlüsse musste ich natürlich auch haben.


Nun sieht meine Elly dadurch natürlich auch fast genauso aus wie das Original... aber mich freut das sehr, ich finde die Kombi und das aufgesetzte Teil aussen nämlich richtig schick und bin total happy mit meinem Zettel-Etui. Und hach, der kleine Bronzeakzent macht das Ganze perfekt *schwärm*.




Und auch wenn ich es ja haben "musste", war ich releda gegenüber trotzdem zuerst sehr skeptisch. Aber ich muss sagen, ich finde es echt toll. Ich mag die Haptik sehr und es ist irgendwie weich und trotzdem stabil.



Meine Elly schaut sich noch bei HoT, den dienstagsdingen und TT - Taschen und Täschchen um und wandert dann wieder in meine Tasche. Danke Joanna für die schöne Anleitung.



Donnerstag, März 16, 2017

mein Broken Dishes für den 6 Köpfe 12 Blöcke - Quilt Along

Schon vorletztes Wochenende habe ich mich an den März Block gewagt. Da ich Ende Februar auf der KreativAll in Wiesbaden war - ich hatte 2 Karten gewonnen - bin ich nun doch Besitzerin einer drehbaren Schneidematte. *huch* Brauchte ich ja eigentlich gar nicht ;).

Aber ich kann euch sagen ich bin sehr froh, dass ich sie für den März Block hatte!! Ich glaube nicht dass mein Zuschnitt sonst so akkurat geworden wäre. Ich hab den Zwischenstand leider nicht fotografiert, ihr müsst mir da einfach mal glauben *lach*.



Auch meine creative grids Lineale sind einfach toll und machen den Zuschnitt deutlich einfacher. Danke Katharina für diesen wertvollen Tipp. Ich hatte vorher tatsächlich manchmal das Problem, dass mir beim Schneiden das Lineal ganz minimal weggerutscht ist. Das passiert mit wohl von nunan nicht mehr (so schnell) :). Gibt es da eigentlich auch ein Pendant mit cm Einteilung?


So und obwohl alles so schön zugeschnitten war, beim Nähen ist dann doch alles nicht ganz so akkurat geworden. Aber mir haben die erhöhten Stellen beim zusammennähen der HSTs und auch der einzelnen Reihen doch ganz schön zu schaffen gemacht und ich hatte dadurch immer wieder leichte Verschiebungen, die ich schon beim Nähen bemerkt hatte.


Immerhin ist der Perfektionismus, den ich im Februar noch hatte, wohl wieder gänzlich verschwunden *lach*, denn ich habe nicht mal eine Sekunde an Auftrennen gedacht. Nee, ich war heilfroh, dass alles irgendwie halbwegs zusammen passt. *puh*



Mpf und mit meiner Stoffwahl bin ich auch wieder nicht so richtig zufrieden. Zum einen sind die Stoffe einfach zu wild um die schönen Quiltmuster zu erkennen zum andern passt der Block auch nicht so recht zu den anderen beiden. Und dass, obwohl jeweils ein Stoff aus dem Januar Block und einer aus dem Februar Block ist *grübel*.




Trotzdem darf mein zerbrochenes Geschirr zu RUMS und der März Linkparty bei Verena - vielen lieben Dank auch, liebe Verena, für die Anleitung!


Dienstag, März 14, 2017

Waldtiere by Silhouette Love

Kennt ihr schon den neuen Plotterdateien Shop Silhouette Love ? Seit Ende Februar ist der Shop online und er wird sich in der nächsten Zeit weiter füllen.

Ich durfte für eine der ersten Serien im Shop - die Waldtiere - ein Designbeispiel plotten. Dachs, Fuchs, Waschbär und Wolf kommen ganz im Stil von Silhouette Love daher und sind damit sehr schlicht aber gerade das gefällt mir so gut.


Mir war sofort klar, dass ich 2 U-Heft Hüllen nähen mag und ursprünglich wollte ich Dachs und Waschbär plotten. Bei der Stoffwahl bin ich dann allerdings auf "Streifzüge" von farbenmix und "Good Natured" von Riley Blake gestoßen und der Dachs wurde zum Fuchs ;).


Die beiden Stoffe habe ich jeweils mit unifarbenen Stoffen kombiniert um den Waldtieren nicht die Show zu stehlen. Angelehnt an die Stoffe habe ich einen weißen Offset unter den Fuchs gelegt und den Waschbären entsprechend mehrfarbig geplottet.



Hachz, ich bin ganz hin und weg von den kleinen Kerlen und wie gut sie sich auf den Hüllen machen. Nur die Hüllen haben mir ein wenig den Nerv geraubt :O.

Ich war sehr schnell beim Schnitt von I'm sew happy, hatte aber mit der Größe der Schnittteile ein paar Schwierigkeiten und habe die erste Hülle dann eher in Anlehnung an diesen Schnitt genäht. Habe nur eine zusätzliche Einschubtasche aufgenäht und das Aussenteil aufgeteilt.


Da mir Sabine aber per Email mein Brett vorm Kopf zwischenzeitlich ganz geduldig entfernt hat *lach*, konnte ich dann die zweite Hülle nach ihrem Schnitt nähen.


Dieser ist mit Sicherheit etwas aufwendiger, allerdings gefällt er mir auch besser. Auch wenn ich innen mal wieder alles etwas schief zusammengeschustert habe. Aber dafür kann ja der Schnitt nun nix ;).


Die beiden Hüllen dürfen nun noch bei HoT, den dienstagsdingen und kiddikram vorbeischauen. Habt einen wunderschönen Dienstag.